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TreeDesigner 3.5 für Linux

TreeDesigner 3.5, Kylix-Version

Beim TreeDesigner 3.5 handelt es sich um eine erweiterte Version des TreeDesigners 3.0. Die wichtigsten Neuerungen gegenüber der Version 3.0 sind:

  • Aufbereitung einer XML-Datei in einer grafischen Baumstruktur (siehe Bild 1): Über den Menüpunkt Datei | XML | Beliebige XML-Datei als Grafik anzeigen können Sie eine XML-Datei Ihrer Wahl einlesen. Der TreeDesigner durchläuft daraufhin den gesamten XML-Baum des Dokuments und erzeugt für jeden XML-Element-Knoten ein eigenes Grafikelement, wobei natürlich auch die Verbindungen von jedem Element zu seinen Kindelementen in die Grafik übernommen werden. Anschließend werden diese neuen Grafikelemente zu einem sichtbaren Baum angeordnet, ähnlich wie bei der Anordnung von Klassenhierarchien.
  • Die XML-Grafik-Funktion basiert auf einer internen Erweiterung durch einen neuen Typ von Grafikelementen, der auch mehrzeiligen Text mit automatischem Zeilenumbruch darstellen kann (siehe Bild 2).
  • Eine zweite XML-Erweiterung des TreeDesigners besteht darin, dass dieser auch seine eigenen Daten (bisher in binären .tvf-Dateien abgelegt) in XML-Dateien schreiben kann (in den Grafikelementen angezeigte Bilder werden nicht in der XML-Datei gespeichert).
  • Schließlich ist der TreeDesigner nun eine plattformübergreifende Anwendung, denn er lässt sich sowohl mit Delphi für Windows als auch mit Kylix für Linux übersetzen. Unter Linux fehlen als spezielle Windows/VCL-Features das von der VCL automatisch angebotene Docking von Symbolleisten und die COM-Automation. Die Vererbungsdaten, die für die Anzeige von Klassenhierarchien erforderlich sind, werden in der Linux-Version nicht mit dem Tool Itéa, sondern mit einem kleinen Shell-Skript ermittelt.

 

 (Bild 1 Großansicht)

 (Bild 2 Großansicht)

Anzeige von Klassenhierarchien (Linux-Version)

Insbesondere die Fähigkeit der automatischen Baumerzeugung ist für Kylix-Programmierer interessant, da durch sie eine Alternative zu der Hierarchiedarstellung des in Kylix integrierten Browsers entsteht: Während die Wurzel des Hierarchiebaumes in diesem ganz oben steht und alle weiteren Klassen nur untereinander (mit etwas Einrückung versehen) angeordnet sind, lässt sich die grafische Baumdarstellung innerhalb des Grafikprogramms vielfältig ändern, zurechtrücken, farbig markieren und auf diese Weise übersichtlicher gestalten und sogar ausdrucken.

Lieferant für die Daten der Klassenhierarchie ist ein kleines Shell-Skript, das eine Liste von Klassenpaaren (jeweils bestehend aus abgeleiteter Klasse und Basisklasse) in eine Textdatei schreibt. Es gibt zwei Möglichkeiten, diese Daten in den TreeDesigner zu bringen:

  • über das Beispielprogramm RunPrograms des Buchs (Kapitel 5.3.3) können Sie die über das Shell-Skript gefundenen Klassendaten aus dem Memo-Feld in die Zwischenablage kopieren und dann im TreeDesigner den Menüpunkt Bearbeiten | Klassenhierarchie einfügen oder die entsprechenden Aktionsschalter wählen.
  • über einen manuellen Ausführung des Skripts aus einer Shell, bei dem die Klassendaten in eine Datei geschrieben werden. Diese Datei über den Menüpunkt Datei | Textdateien importieren | Einzelnen-Textdatei in den TreeDesigner geladen werden.

Die auf diese Weise geladenen Grafiken werden automatisch zu einem Baum angeordnet. Sie können das Anordnen aber auch von Hand steuern, indem Sie den gewünschten Wurzelknoten markieren (z. B. über einen Doppelklick auf den Knotennamen im Grafikelemente-TreeView) und dann den Anordnen-Befehl (Bearbeiten | Baum neu anordnen) ausführen. Wenn Sie sich für eine andere Wurzel als TObject entscheiden, erhalten Sie einen möglicherweise sehr übersichtlichen Teilbaum aus der Klassenhierarchie. Natürlich können Sie auf dieselbe Weise auch von der CLX unabhängige, selbst erstellte Baumstrukturen anordnen.

Hinweis: Die CD-ROM enthält bereits eine fertige TreeDesigner-tvf-Datei mit der Grafik der CLX-Hierarchie. Diese können Sie im TreeDesigner mit Datei | Öffnen... laden.

Kurzeinführung in die Bedienung

Die grundsätzliche Bedienung des TreeDesigners wurde gegenüber der Version 3.0 nicht geändert. Insbesondere zu den Themen

siehe die Beschreibung der Version 3.0. Geändert wurde in der Linux-Version lediglich das Docking von Fenstern, da es nicht automatisch von der CLX unterstützt wird:

Fenster-Docking in der Linux-Version

Die Fenster von TreeView und Übersichtsfenster können Sie auf der rechten Seite des Hauptfensters andocken, indem Sie den Menüpunkt Manuelles Docking aus dem Popup-Menü des anzudockenden Fensters auswählen (die Bezeichnung »manuell« beschreibt dieses Docking aus der Sicht des Programmierers, der das Docking selbst programmieren muss – im Vergleich zum automatischen Docking, das in der Windows-Version des TreeDesigners durch die VCL durchgeführt wird, mit der aktuellen CLX-Version aber noch nicht möglich ist).

Bildergallerie TreeDesigner 3.5

Bild 1: Anzeige einer XML-Grafik (Desktop: Gnome, Theme: Clean Big)

 (Großansicht Bild 1)

Bild 2: Der neue Grafikelement-Typ für mehrzeiligen Text (Desktop: Gnome)

 (Großansicht Bild 2)

Bild 3: Der TreeDesigner mit frei schwebenden Hilfsfenstern... (Desktop: KDE, Dekoration: KDE1)

 (Großansicht Bild 3)

Bild 4: ... und mit angedockten Hilfsfenstern (Desktop: KDE, Dekoration: System++)

 (Großansicht Bild 4)

Bild 5: Verschiedene Arten von Grafikelementen (Desktop: Gnome, Enligntenment Theme BrushedMetal-Tigert)

 (Großansicht Bild 5)

Bild 6: Ausschnitt aus einer mit Kylix mitgelieferten XML-Datenbanktabelle (Country.xml)

 (Großansicht Bild 6)

Diese Seite wurde am 03/12/13 10:25 erzeugt.

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